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Ministerium für auswärtige Angelegenheiten

Pass - Botschaft von Finnland, Bern : Dienstleistungen : Reisepass

BOTSCHAFT VON FINNLAND, Bern

Postfach 70, Weltpoststrasse 4, 3000 Bern 15, Schweiz
Tel. +41 31 350 41 00, Fax. +41 31 350 41 07
E-mail info.bern@formin.fi
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Pass

Anweisungen zum Passantrag

Der Pass kann sowohl in Finnland als auch im Ausland beantragt werden. In der Schweiz ist die einzige Behörde, die Pässe ausstellt, die Botschaft von Finnland in Bern. Die Honorarkonsulate und die ständige Vertretung in Genf können keine Passanträge entgegennehmen. Die Identitätskarte kann nur bei der Polizei in Finnland beantragt werden. 

Der Passantrag muss immer persönlich ausgefüllt werden. Auch ein Kind muss beim Passantrag persönlich anwesend sein.

Der Pass hat eine Gültigkeitsdauer von fünf Jahren. Die vor 21.8.2006 ausgestellten Pässe, die maschinell lesbar sind, sind noch bis zu ihrem Ablaufdatum gültig.

Überprüfung der Daten im Bevölkerungsregister

Der Passantrag wird direkt beim Bevölkerungsregister ausgedruckt. Deshalb müssen die Daten im Bevölkerungsregister immer korrekt sein. Aus diesem Grund müssen die Daten (Name, Adresse, Staatsbürgerschaften, Eheschliessung -und trennung)  im finnischen Zivilstandsamt (Maistraatti) jeweils vor dem Passantrag nachgeprüft werden. Die Daten lassen sich mittels des Formulars "Omien tietojen tarkastus" kontrollieren. Das Fomular können Sie unter suomi.fi ausdrucken.

Falls die Daten aktualisiert werden müssen, muss dies vor dem Antrag des Passes gemacht werden. Mehr Informationen finden Sie auf unserer Homepage Dienstleistungen -- > Registrierungen ins Bevölkerungsregister. Die Adressdaten können unter dem folgenden Link aktualisiert werden: http://www.suomi.fi/suomifi/english/eservices/forms/maist_muu/index.html  

Besonders die Doppelbürgerinnen und -bürger, die die Finnische Staatsbürgerschaft durch einen Elternteil erhielten, müssen sich bei Maistraatti bzw. beim Immigrationsamt vergewissern, dass die Finnische Staatsbürgerschaft nach dem 22. Geburtstag noch gültig ist. Auch die Finnische Staatsbürgerinnen und -bürger, die durch Antrag eine andere Staatsbürgerschaft vor dem Jahr 2003 erhalten haben, sollten ihren Staatsbürgerschaftstatus im Maistraatti bzw. Immigrationsamt nachprüfen lassen.

Maistraatti www.maistraatti.fi

Immigrationsamt  www.migri.fi

Anfragen betreffend der Pässe können per Mail an die Adresse info.bern@formin.fi geschickt werden.

Was ist für den Passantrag nötig?

  • Derzeitiger Pass (auch der abgelaufene) bzw. ID-Karte

  • Schweizer Ausländerausweis, falls der Wohnort des Antragsstellers in der Schweiz ist.

  • Ein Passbild (nicht älter als 6 Monate) Auf dem Passbild soll das Gesicht vom Kiefer bis zum Scheitel 32-36 mm sichtbar sein, der Ausdruck neutral vor hellem Hintergrund. Die Anweisungen der Polizei (nur auf Finnisch): valokuvaohje.

  • Unter 18-jährige benötigen eine schriftliche Genehmigung der Sorgeberechtigen und deren Passkopien. Falls nur einer der Sorgeberechtigen beim Passantrag anwesend ist, sollte die Antragstellerin/der Antragssteller einen Genehmigungsbrief des abwesenden Sorgeberechtigten mit Datum und deren/dessen Unterschrift wie auch deren/dessen Passkopie mitbringen. pdfGenehmigung des Sorgberechtigten

  • Falls die Passgebühr auf das Konto überwiesen worden ist, muss die Quittung der Überweisung gezeigt werden. Mehr Information über die Bezahlung siehe unten.

Wichtig vor dem Passantrag:

  • Doppelbürgerinnen und Doppelbürger müssen auf Nachfrage bezeugen können, dass der/die Antragsteller(in) die Finnische Staatsbürgerschaft nach dem 22. Geburtstag behalten hat.
  • Antragsteller im wehrpflichtigen Alter sollen die Bescheinigung des geleisteten Wehrdienst vorzeigen bzw. den Militärpass für die Befreiung davon oder das Dokument des Generalstabs. 
  • Falls der gültige Pass gestohlen wurde bzw. verloren gegangen ist, muss immer ein Polizeirapport gezeigt werden. Zur Identifizierung muss die Antragstellerin/der Antragsteller einen anderen Personalausweis mit Foto vorweisen.
  • Wenn sich der Name der Antragstellerin/des Antragstellers z.B. duch die Ehe geändert hat, muss der neue Name vor der Beantragung des neuen Passes im Bevölkerungsregister registriert werden.

Bearbeitungszeit und -gebühren des Reisepasses

Die Bearbeitungszeit des Passes mit einer Gültigkeitsdauer von fünf Jahren beträgt 2-3 Wochen. Der neue Pass wird per Post zugeschickt bzw. kann persönlich vor Ort oder mit einer Vollmacht abgeholt werden.

Die Passgebühr beträgt CHF 169 + Porto (Schweiz CHF 6; Deutschland/Frankreich/Italien CHF 10)

Wenn mehrere Pässe in einem Kuvert verschickt werden, wird die Versandgebühr nur einmal erhoben.

Der Pass kann vor Ort mit den üblichen Bank- und Kreditkarten (ausser American Express und PostFinance) bezahlt werden. Eine Barüberweisung auf das Konto der Botschaft ist ebenfalls möglich; in dem Fall muss die Quittung beim Passantrag vorgewiesen werden. Die Kontodaten der Botschaft finden Sie auf unserer Homepage: Preisliste.

Der erste Pass des im Ausland geborenen Kindes

Das Kind muss zuerst im Bevölkerungsregister registriert werden bevor ihm ein Pass ausgestellt wird. Die Anmeldung mit den notwendigen Anhängen muss ins Maistraatti der letzten Heimatgemeinde oder an die Botschaft in Bern geschickt werden. Mehr Informationen unter Sonstige Fragen.

Sobald das Kind registriert ist und eine Personalkennziffer erhalten hat, kann ihm ein Pass ausgestellt werden. Das Kind muss beim Passantrag anwesend sein. Minderjährige brauchen für den Pass auch die Genehmigung beider Eltern sowohl deren Passkopien.

pdfGenehmigung des Sorgberechtigten

Verlorener oder gestohlener Pass

Wenn der gültige Pass gestohlen wurde bzw. verloren gegangen ist, muss beim Passantrag immer ein Polizeirapport vorgezeigt werden.

Achtung! Wenn der Pass auf der Urlaubsreise in der Schweiz verloren geht oder gestohlen wurde und die Person bereits die Rückreise nach Finnland gebucht hat, ist es eventuell auch möglich, dass bestimmte Fluggesellschaften die Fortsetzung der Reise mit dem Polizeirapport bzw. mit einem Personalausweis mit Foto, z.B. Führerschein oder Passkopie, zulassen. Für solche Fälle bitte aber direkt mit der Fluggesellschaft in Kontakt treten.

Zwischenzeitlicher Reisepass

Der zwischenzeitliche Reisepass kann nur aus einem besonderem Grund ausgestellt werden, den die Antragstellerin/der Antragsteller vorher nicht ahnen bzw. nicht damit rechnen konnte, wie Verlust oder Diebstahl. Die Begründung muss vertrauenswürdig sein. Ein zwischenzeitlicher Reisepass wird nur für einen gewissen Reisezeitraum ausgestellt, meistens für die unverzügliche Heimreise.

Der zwischenzeitliche Pass ist nicht biometrisch und kann maximal nur für ein Jahr ausgestellt werden.

Doppelpass

Ein zweiter persönlicher Pass kann ausgestellt werden, ohne den gültigen Pass zu annullieren, falls es dafür gute Gründe gibt, wie beispielsweise häufige Geschäftsreisen, für welche Visa erforderlich sind. Zum Doppelpassantrag braucht es eine Erklärung für die Notwendigkeit eines zweiten Passes, z.B. eine Bestätigung des Arbeitsgebers oder ein ähnlich vertrauenswürdiges Zeugnis.

Der Doppelpass wird wie ein normaler Pass beantragt und kostet gleich viel. Der Doppelpass wird maximal für fünf Jahre ausgestellt.

Änderungen im neuen Passgesetz

  • Alle nach August 2006 ausgestellten Pässe sind biometrisch. Die davor ausgestellten Pässe sind noch bis zum Fälligkeitsdatum gültig und Reisen bis zum letzten Tag möglich.
  • Der biometrische Passe enthält einen Microchip. Auf dem Chip sind die Personaldaten, Foto, Passdaten und heute auch die Fingerabdrücke gespeichert.
  • Der Pass hat eine Gültigkeit von maximal fünf Jahren.
  • Ein unter 18 Jahre altes Kind kann nicht mehr im dem Pass der Eltern eingetragen werden. Für das Kind muss ein eigener Pass beantragt werden. Das Recht des Kindes, mit dem Pass seiner Eltern zu reisen, wurde per 25.6.2012 abgeschafft.
  • Zwischenzeitliche Pässe werden nur ausgestellt, wenn die Gründe plausibel und fundiert sind.
  • Der Pass kann nicht zwischenzeitlich annulliert werden.
  • Auf die Qualität der Bilder und auf die Identifizierung der Antragstellerin/des Antragstellers wird besonderes Augenmerk gelegt.

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Aktualisiert 15.07.2014


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